Nachbericht vom chem2biz Cross-Innovation Workshop Big Data in der Chemie am 28. November 2018

Regen Zuspruch fand der chem2biz Cross-Innovation-Workshop zum Thema Big Data in der Chemie am 28.11.2018 im TZL-Regionales Innovationszentrum Ludwigshafen, der unter Mitwirkung des Digital Hub für Chemie und Gesundheit Rhein-Neckar durchgeführte wurde.

Nach dem gemeinsamen Mittagsimbiss begrüßte TZL-Geschäftsführer und chem2biz-Projektleiter die Anwesenden.  In der Begrüßung hob Michael Hanf hervor, dass clevere Lösungen insbesondere dann erfolgreich auf dem Markt etabliert werden können, wenn es gelingt, die relevanten Akteure aus den verschiedenen Bereichen frühzeitig miteinander zu vernetzen. Er berichtete über ein neues Förderangebot in Rheinland-Pfalz für innovative Geschäftsideen „Startup innovativ“. Hierbei können rheinland-pfälzische Gründer und junge Startups einen Zuschuss in Höhe von 10.000€ bis 100.000€ beantragen.

Holger Bengs führte die Moderation des Workshops und hieß die Teilnehmer des Workshops Willkommen. Nach der Vorstellungsrunde erläuterte Peter Schubert  wie Big Data in der Praxis funktioniert. Er ist Geschäftsführer der in Ludwigshafen ansässigen Softwarekontor GmbH und beschäftigt 50 Mitarbeiter. Als Vorstand des IT-Forum Rhein-Neckar e.V. stellte er kurz das Netzwerk von IT-Unternehmen in der Region vor.

Danach präsentierte Isinay Kemmler ihre Matchmaking Plattform für Unternehmen aus produzierenden Industrien.  Mit dieser auf Künstliche Intelligenz basierenden Matchmaking Plattform können Unternehmen viel Zeit und Kosten sparen um geeignete Geschäftspartner im In- und Ausland zu finden.

Über die Kooperationsmöglichkeiten  mit dem Masterstudiengang Wirtschaftsinformatik der Hochschule Ludwigshafen referierte Prof. Dr. Peer Küppers. Der Schwerpunkt  des Masterstudiengangs liegt auf Data Science & Consulting.  Zum einen werden Praxis und Lehre mit studienintegrierten Praxisprojekten bei Unternehmen vereint. Zum anderen gibt es direkte Unternehmenskooperationen oder  gemeinsame Anträge bei öffentlich geförderten Anträgen. Zudem werden die Studierenden so ausgebildet, dass sie allen Anforderungen an einen Data Scientist entsprechen.

Nach der Kaffeepause, die für Gespräche und zum Netzwerken genutzt wurde,  stellte Björn Heinz den Chemovator – Incubating chemistry businesses vor. Der Chemovator ist eine Tochtergesellschaft der BASF SE und bietet ein Inkubator Programm für BASF-Mitarbeiter an, die eine Gründungsidee haben. Dafür werden die Mitarbeiter von ihrer Arbeit freigestellt. Sie durchlaufen die Inkubationsphasen in zwei Jahren und erhalten finanzielle Unterstützung für die Umsetzung der Geschäftsidee. In Zukunft sollen auch externe Gründer zugelassen werden.

Im Anschluss präsentierte Marco Majer den Digital Hub für Chemie und Gesundheit  Rhein-Neckar, einer von mittlerweile 12 Digital Hubs in Deutschland. Der Hub fördert die Zusammenarbeit von Unternehmen, Startups und Wissenschaft. Der Fokus seiner Arbeit liegt auf den drei Teilbereichen Kollaboration, Orchestrierung und Kommunikation. Im Mai 2019 sollen Startups aus den Bereichen Digital Chemistry & Health ein Bootcamp erhalten und mit Investoren vernetzt werden. Weitere Formate sind in Planung.

Last but not least beantwortete Dr. Rolf Neuhaus die Frage, wie Gründer Geldgeber für ihr Vorhaben finden. Mit Hilfe von STARTERSCAPITAL werden Gründer und Investoren gematcht. Diese Matchingplattform ist für Investoren kostenlos. Die Gründer werden aufgrund ihrer Geschäftsidee von potenziellen Geldgebern gefunden.

In der Abschluss-Diskussionsrunde leitete der Moderator Holger Bengs den Gedanken- und Meinungsaustausch. Betont wurde die Notwendigkeit des Austausches zwischen den Big Data Experten mit den Leuten aus der Praxis. Für die Gründer ist es wichtig frühzeitig relevante Kontakte zu finden. Eine Unterstützung durch ein Netzwerk ist in diesem Fall sehr wichtig. Genauso ist die gezielte Platzierung von Förderprogrammen essentiell. 

Durch dieses Workshop-Format gelingt es, Cross-Innovation-Potenziale am Rand der Chemie und die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle zu stimulieren und wichtige Kontakte zwischen den Teilnehmern herzustellen.

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