Klebstoffe

15.11.2017

Nachbericht vom chem2biz Cross-Innovation Workshop zum Themenschwerpunkt „Klebstoffe“ am 15. November 2017

Am 15. November 2017 fand der 3. Chem2biz Cross-Innovation Workshop zum Themenschwerpunkt „Klebstoffe“ statt.

Nach dem gemeinsamen Mittagsimbiss begrüßte TZL-Geschäftsführer und chem2biz-Projektleiter die Anwesenden und erläuterte, dass das chem2biz mit diesem Workshop-Format eine Plattform für den Austausch bietet, damit Innovationen schneller und besser voran gebracht werden. Er appellierte an die Teilnehmer, sich einzubringen, Chancen zu erkennen und Kooperationen zu sondieren.

Dr. Holger Bengs von BCNP Consultants GmbH führte die Moderation des Workshops. Nach der Vorstellungsrunde stellte Dr. Stefanie Wellmann in einem Impulsvortrag ihr Unternehmen Wellmann Technologies GmbH vor, das 2006 gegründet wurde. Wellmann Technologies ist ein innovatives Unternehmen, das sich auf kundenspezifische Klebstoffsysteme spezialisiert hat. Darüber hinaus berichtete Frau Wellmann über ihre Berührungspunkte zum TZL.

Danach wurde den Teilnehmern von Prof. Dr.-Ing. Paul Ludwig Geiß, der den Lehrstuhl für das Fachgebiet Fügetechnik/ Arbeitsgruppe Werkstoff- und Oberflächetechnik an der Technischen Universität Kaiserslautern innehat, an praktischen Beispielen gezeigt, wie Cross-Innovation in der Klebtechnik funktioniert.

Im Anschluss präsentierte Christian Engelhardt den Makerspace Rhein-Neckar, der im Juli 2017 in Ludwigshafen eröffnet wurde. Dort stehen allen Interessierten hochwertig ausgestattete Werkstätten für Elektronik, Holz, Metall, Kunststoff und Textil zur Verfügung. Fachkräfte stehen mit Rat und Tat zur Seite. Ein besonderes Highlight ist der 3D-Drucker.

Die Kaffeepause wurde für Gespräche und zum Netzwerken genutzt. Danach  ging es weiter mit den Förderprogrammen der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz ISB. Jörg Bunzel stellte die Förderprogramme InnoTop und InnoStart vor. InnoTop ist  ein einzelbetriebliches Innovations- und Technologieförderprogramm für KMU. Gefördert werden die Entwicklung neuer Produkte oder Produktionsverfahren. In der Kategorie Industrielle Forschung können Zuschüsse bis zu 50% und in der Experimentellen Entwicklung bis zu 25% der förderfähigen Ausgaben gewährt werden. InnoStart ist ein eigenständiges Fördermodul innerhalb des Einzelbetrieblichen Innovations- und Technologieförderungsprogramms Rheinland-Pfalz, das an Hochschulen und Forschungseinrichtungen beauftragte FuE-Tätigkeiten mit Zuwendungen bis zu einer Höhe von 12.500 Euro bezuschusst.

Last but not least berichtete Dr. Stefan Kamlage von der IMG Innovations-Management GmbH über die Arbeit der Transferinitiative, die in den Bereichen Personalisierte Medizin, Industrie 4.0 sowie Leichtbau und Neue Materialien aktiv ist. Ziel der Initiative ist, die Kooperation zwischen Unternehmen sowie Wirtschaft und Wissenschaft  zu verbessern und Serviceleistungen für Unternehmen, wissenschaftliche Einrichtungen und Multiplikatoren zu bieten.

In der Abschluss-Diskussionsrunde bestätigten die Teilnehmer, dass der Workshop gute Kontakte und wertvolle Impulse für neue Ideen lieferte. Betont wurde die Notwendigkeit von Aus- und Weiterbildung sowie die Bedeutung und der Bedarf von Infrastruktur z.B. in Form von Laborräumen. Der Workshop hat gezeigt, wie wichtig der permanente Austausch zwischen Unternehmen, Universitäten und Institutionen ist.

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